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KARTON: EIN WAHRHAFT GESCHLOSSENER PRODUKTKREISLAUF

25.09.2018 - Nachhaltigkeit

Die voranschreitende Verschmutzung der Weltmeere durch Plastik hat nun sowohl bei Konsumgüterproduzenten und dem Handel als auch bei der EU konkrete Maßnahmen zur Folge. IKEA z. B. stellt den Verkauf von Plastiktellern ein und McDonald’s hat angekündigt, die Plastiktrinkhalme in UK aus den Restaurants zu verbannen. Die EU-Kommission verabschiedete 2018 einen europaweiten Fahrplan für Kunststoffe, um diese teils zu verbieten, sie einzudämmen sowie eine funktionierende Kreislaufwirtschaft vorzuschreiben. Ziel ist, dass alle Kunststoffverpackungen, die im EU-Markt in Verkehr gebracht werden, wiederverwendbar sind oder kosteneffizient recycelt werden können. Hier besteht bekanntlich noch enormer Handlungsbedarf. Für viele Anwendungen, die zurzeit in Kunststoff verpackt sind, ist aber Karton die ökologisch nachhaltige Alternative.
Karton entspricht allen nachhaltigen Grundsätzen: erneuerbar, recycelbar, biologisch abbaubar, funktionierende Kreislaufwirtschaft.

  1. Nachhaltige Forstwirtschaft: Das von der Mayr-Melnhof Gruppe eingesetzte Holz (Restholz) und der Zellstoff stammen aus nachhaltiger Forstwirtschaft und werden nach gültigen gesetzlichen Bestimmungen geerntet und eingekauft. Alle Werke sind nach internationalen Waldstandardsystemen zertifiziert. Für die Kartonproduktion wird nur jenes Holz verwendet, das für andere Holzprodukte (z. B. für Möbel- und Baustoffindustrie) nicht geeignet ist. Für die Kartonerzeugung werden z. B. auch Hackschnitzel eingesetzt, die als Abfallprodukt in Sägewerken anfallen.
  2. Herstellung Faltschachtelkarton: In den MM Karton Werken erzeugen wir aus Frisch- und Recyclingfasern ein umfassendes Produktportfolio an Karton- und Liner-Qualitäten. Die energieeffiziente Produktion bei MM Karton stellt schon heute einen klaren Wettbewerbsvorteil dar.
  3. Produktion und Einsatz von Faltschachteln: Faltschachtelbetriebe (Converter) verarbeiten den Karton und Liner zu Verpackungen, die die Produkte entlang der Lieferkette schützen und am Point of Sale nachhaltig bewerben.
  4. Recycling: Gebrauchte Verpackungen werden gesammelt, sortiert und zur Wiederaufarbeitung dem Kartonfertigungsprozess rückgeführt. MM Karton bezieht Altpapier ausschließlich aus geprüften Quellen europäischer Ballungszentren. Karton kann dabei den Kreislauf von Produktion und Verwertung mehrmals durchlaufen (= stoffliche Verwertung). Dabei führt jede Recyclingstufe zwangsläufig zu einer Kürzung der Fasern, bis die Faser schlussendlich „ausgeschwemmt“ wird. Im Durchschnitt können die Fasern bis zu sieben Mal recycelt werden.
  5. Energetische Verwertung: Ist eine stoffliche Verwertung nicht mehr möglich (Fasern werden ausgeschwemmt), so stellt die energetische Verwertung den letzten Schritt des Lebenszyklus dar. Bei der energetischen Verwertung werden unbrauchbare Reststoffe zur Energiequelle und daher zur Energiegewinnung verwendet – in Form von Wärme oder Strom. Entweder wird diese gewonnene Energie im eigenen Produktionsprozess eingesetzt oder sie dient als Energieversorgung für Wohnungen im Umkreis.

EU-Kunststoffstrategie

Wie mit Kunststoff in der EU künftig umgegangen werden soll, hat die EU-Kommission in einer ersten europäischen Strategie dargelegt. Im Rahmen dieser Kunststoffstrategie legt die EU folgende Maßnahmen fest:

  • Die Hersteller von Verpackungen sind verpflichtet, bereits bei der Gestaltung ihrer Produkte die Erfordernisse in Bezug auf Recycling oder Wiederverwendung zu berücksichtigen (erweiterte Herstellerverantwortung).
  • Bestimmte Kunststoffprodukte (wie Plastikteller) müssen durch nachhaltige Lösungen ersetzt werden.
  • Bis 2030 müssen alle Kunststoffverpackungen, die im EU-Markt in Verkehr gebracht werden, wiederverwendbar sein oder kosteneffizient recycelt werden können.
  • Bis 2030 soll mehr als die Hälfte der in Europa entstehenden Kunststoffabfälle recycelt werden.
  • Grundsätzlich: Das Aufkommen von Kunststoffabfällen und die Vermüllung sind einzudämmen.

MM Karton hat die richtigen Produkte, um viele Kunststoffverpackungen durch umweltfreundliche Karton- und Liner-Alternativen zu ersetzen.

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