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Friessinger Mühle schützt ihre Produkte mit FOODBOARD™

06.09.2017 - FOODBOARD™, Barrieren, Kundenstories

Die Frießinger Mühle, eine der führenden Industriemühlen Deutschlands, hat sich im Sinne höchster Produktsicherheit für die Umstellung auf FOODBOARD™ entschieden. Damit beweist das Unternehmen verantwortungsvolles Sicherheitsmanagement entlang der gesamten Lieferkette. 

Seit Beginn 2017 werden unter anderem die Verpackungen der Produkte Hartweizengrieß und Soßenbinder aus FOODBOARD™ gefertigt. Willi Erich Frießinger, Juniorchef der Frießinger Mühle, erläutert das Qualitätsverständnis des Unternehmens sowie die Hintergründe der Umstellung:

1. Wie werden „Qualität“ und „Produktsicherheit“ in Ihrem Unternehmen gelebt?

Durch beständige Qualitätskontrollen während des gesamten Produktionsprozesses (Probenentnahme, Analysen) sowie durch Zertifizierungen (z. B. IFS Food) mit unangekündigten Audits und über entsprechende Mitarbeiterschulungen können wir die hohe Qualität und Sicherheit unserer Frießinger Mühle Produkte garantieren.

2. Welche Aspekte sind Ihnen bei der Auswahl des Verpackungsmaterials am wichtigsten?

Für uns sind vor allem die Zuverlässigkeit des Lieferanten, eine rasche Verfügbarkeit bzw. kurze Lieferzeiten des Verpackungsmaterials sowie dessen Lauffähigkeit auf unseren Produktionsanlagen bei der Auswahl entscheidend. Natürlich ist die Produktsicherheit Grundvoraussetzung: Die Richtwerte des vierten Verordnungsentwurfs der deutschen Mineralölverordnung für MOAH müssen eingehalten werden.

3. Das Unternehmen Frießinger Mühle hat sich intensiv mit Verpackungssicherheit auseinandergesetzt. Was war der ausschlaggebende Grund? 

Wir wollten aktiv der deutschen Gesetzgebung vorgreifen. Das Thema wird immer öfter in den Medien erwähnt und dementsprechend häufig von Kunden angefragt, die berechtigterweise Anspruch auf Produktsicherheit erheben.

4. Welche Lösungen wurden in Betracht gezogen?

Alternativen wurden auch bei anderen Kartonproduzenten angefragt. Das Ausmaß an Produktsicherheit, 
welches FOODBOARD™ bietet, konnte uns allerdings kein weiterer Anbieter gewährleisten.

5. Wie gestaltete sich der Evaluierungsprozess von FOODBOARD™?

In enger Zusammenarbeit mit Mayr-Melnhof Karton wurden unsere Produktverpackungen und Prozesse evaluiert und angepasst sowie umfangreiche Tests durchgeführt. Der Prozess war zwar aufwendig, aber nur so konnte sichergestellt werden, dass es zu keinem Übergang von Mineralölen und anderen unerwünschten Substanzen kommt.

6. Was war der Grund für die Umstellung auf FOODBOARD™?

Ein Grund war natürlich, dass wir mit der Umstellung eine Vorreiterrolle im deutschen Mühlenbetrieb einnehmen und somit dem Wettbewerb in Bezug auf Produktsicherheit einen Schritt voraus sind. Preislich macht es kaum einen Unterschied, da vorher für die Verpackungen Kartons aus Frischfaser eingesetzt wurden, die den Inhalt unter Umständen auch nicht 100 % geschützt haben. Jetzt kann Recyclingmaterial verwendet werden, was auch zur umweltfreundlichen und ressourcenorientierten Produktion beiträgt. 

7. War die durchgängige Rückverfolgbarkeit der Verpackung über den gesamten Produktions-
prozess ein Argument für die Umstellung?

Dass der gesamte Herstellungsprozess dokumentiert und kontrolliert wird, war sicherlich auch ein Argument, ebenso dass die Verpackung für den Kunden über den EAN-Code rückverfolgbar ist.

8. Warum erfolgte bereits jetzt der Switch auf FOODBOARD™, noch bevor die deutsche Gesetzgebung reglementiert?

Die Anforderungen und Anfragen der Kunden steigen, obwohl es noch keine Gesetze gibt. Es ist ein sehr gutes Verkaufsargument für uns, auch um im Markt vorn dabei zu sein.

Frießinger Mühle GmbH

Die Frießinger Mühle ist seit der Gründung durch Johann Jakob Frießinger im Jahre 1859 in Familienbesitz. Wurde das Korn in früheren Zeiten noch mit Wind- und Wasserkraft gemahlen, stellt der heutige Standort in Bad Wimpfen eine leistungsstarke Industriemühle dar, die mit eigenem Neckarhafen eine weltweite Verbindung über die europäischen Wasserstraßen bietet. Neben hochwertigen Mahlerzeugnissen bietet das Unternehmen eine breite Produktpalette an, die von Zutaten für die Nudelherstellung bis hin zu Convenience-Produkten für die Industrie, das Bäckerhandwerk und den Haushalt reicht. Um die Qualität der Erzeugnisse zu garantieren, werden ausschließlich ausgesuchte Rohstoffe verarbeitet. Die Frießinger Mühle setzt dabei auf Regionalität und deckt ihren Bedarf an Qualitätsweizen und Dinkel zu mehr als 90 % aus der umliegenden Landwirtschaft. Sie ist zertifiziert für ihr Energiemanagement, den Lebensmittelstandard International, die Futtermittel- und Bio-Produktion sowie Koscher-Herstellung, mit insgesamt 25 % Exportanteil weltweit. Die in Bad Wimpfen vorhandenen Expansionsmöglichkeiten lassen die Mühle kontinuierlich wachsen. Heute hat die Frießinger Mühle 220 Mitarbeiter und verarbeitet täglich über 800 Tonnen Getreide.

 

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